Viel Spaß bei jährlicher Judosafari

Wie gewohnt ging es auch dieses Jahr auf der Judosafari der Erbacher Judoka heiß her. Und damit meinen wir natürlich weniger das Wetter. Unter einer Judosafari versteht man ein Breitensportevent, in welchem sich die Sportler in verschiedenen Disziplinen messen. Da wird gerannt, gehüpft, geworfen und natürlich gibt es auch den ein oder anderen Judokampf auszufechten. Für Erfolge gibt es Punkte und je nach Punktzahl gibt es nach dem Wochenende ein Abzeichen, welches sich an den Farben der Gürtel orientiert. Gelbes Känguru- Gelbgurt … Schwarzer Panther- Schwarzer Gürtel. Die gefährlichen Tiere einer klassischen Savannentour kommen also maximal in der Phantasie der Kinder und Jugendlichen vor. Den Spaß musste sich aber niemand einbilden, schließlich gab es gutes Essen (ganz wichtig) und es wurde viel getobt und gespielt.

Filmproduktion in vollem Gange

Ja es wurden sogar Filme gedreht. In Gruppen galt es mit kleinen Imagefilmen zu zeigen, warum man Judo unbedingt mal ausprobieren sollte. Wussten Sie, dass man Judo (im Gegensatz zu Basketball) problemlos mit jeder Körpergröße ausüben kann? Nicht zu verachten ist anscheinend auch der Fakt, dass man eine bessere Sportnote durch häufiges Partizipieren am Training bekommen kann. Der Leistungsgedanke rückte an den beiden Tagen ansonsten vollkommen in den Hintergrund. Das war wohl auch ein Grund, warum es erst relativ spät in die Schlafsäcke ging, schließlich war man mit jauchzenden Judoka und nicht mit den „blöden“ Eltern umgeben. Übernachtet wurde natürlich auf der Judomatte. Der musikalische Morgengruß eines um die verschlafenden Athleten herumtanzenden Judotrainers wurde allerdings nicht als Weckruf deluxe verstanden. Schade!