Ganz geselliges Geradel nach Gnadenthal

Knapp 40 Judoka führten ihre Drahtesel zur Erlenbachhalle aus, um mit dem Judoverein nach Gnadenthal zu reiten. Das Wetter war gut, die Stimmung noch besser und so wurde in langer Kolonne der Radweg 8 Richtung Würges unsicher gemacht. Nach dem steilen Berg in Idstein wurden die verbrannten Kalorien durch die Essenslieferung einer netten Mutter aufgefüllt – mit neuer Kraft ging es über Stock und Stein in den Nehemia Hof hinein. Die nächste Fütterung musste sich erst wieder verdient werden, also hieß es erst einmal Zelte aufbauen. Dem außenstehenden Betrachter sind hier sicherlich die Größenunterschiede aufgefallen. Vom kleinen 1-Mann Wurfzelt bis hin zur aufpumpbaren Mehrfamilienvilla wurde alles geboten! Nach Obst, Gemüse und dem einen oder anderen Kuchenstück durfte auf dem weitläufigem Gelände getobt, gespielt, geredet und – ganz besonders – geschaukelt werden.

Das im Fachjargon als Nestschaukel deklarierte Gewebe wurde beinahe seekrank geschwungen 😊. Entspannter verbrachten die Teilnehmer den Abend: Bei Lagerfeuer und Würstchen saßen auch einige Eltern mit am lodernden Licht. Nach kurzer und vor allem kühler Nacht im warmen Schlafsack lockte der Brötchengeruch alle an den Frühstückstisch. Ganz langsam sollte das Wochenendevent auch schon wieder vorbei sein- also galt es Luft aus Luftmatratze und Zelt lassen, Schlafsack wieder in die viel zu enge Hülle zwängen und Po auf das Rad bugsieren. Etwas ausgelaugter als auf dem Hinweg ging es über Brechen zurück. An der Erlenbachhalle angekommen, lautete das Fazit: Der Spaß war den Schweiß wert!

Anmeldung zur Radtour

Hallo Ihr lieben, bald ist es soweit, der Countdown läuft. Wir starten wieder unsere bekannte Fahrradtour inkl. Zelten am 08. – 09.09.2018.

Hier habe ich die Anmeldung inklusive einiger Informationen beigefügt. Bitte gebt die Bestätigung im Training ab.

 

Schöne Grüße und ein sonniges Wochenende.

Heiko Mackert

Randori in Eisenbach

Hallo liebe Judokas, 

am  Samstag den 01. September möchten wir mit den Eisenbachern in der Sporthalle in Eisenbach ein kleines Randori veranstalten.

Keine Sorge – das wird kein klassischer Kampf gegen Profis, die jedes Wochenende auf einem anderen Turnier unterwegs sind. Die Judoka kämpfen genauso selten wie wir – Ihr braucht euch also keine Sorgen zu machen. 

Los geht es um 10.30 Uhr. Ihr braucht Euch nicht extra anmelden. Kommt einfach vorbei. Wir sind vermutlich am Nachmittag gegen 15:00 Uhr wieder fertig. Bringt bitte genug Wasser mit, es könnte sein, dass ihr ein wenig schwitzen werdet. Auch Judoka, die noch nie gekämpft haben, sind herzlich eingeladen.


Schöne Grüße
Heiko Mackert

2018 – 768 = 1250 Jahre Erbach

Wir feiern Geschichte!
Der Judo-Club Erbach lädt Sie herzlich ein, am 11. August ab 16:00 Uhr
in der Weinlaube an der B8 (Hof Birkenfeld) vorbei zu schauen.
Lassen Sie die Seele in schöner Atmosphäre baumeln und lauschen Sie den Klängen von Bentagon bei einem Gläschen Wein und einem leckeren Zitronenpfefferschinken vom Holzkohlegrill.

Wir freuen uns auf Sie!
Ihr Judo-Club 1973 Erbach e.V.

Safarispaß in Erbach

In Erbach kämpften 20 mutige Judoka mit Füchsen, Schlangen, Panthern und anderen gefährlichen Tieren. Moment: Sie kämpften UM diese. Beziehungsweise um Aufnäher von Beschriebenen. Denn bei einer Judosafari messen sich die Kinder und Jugendlichen in verschiedenen Disziplinen. So wird zum Beispiel gerannt, geworfen, gesprungen und gebastelt. Je nachdem wie sich die Sportler dort in ihrer Altersklasse schlagen, bekommen sie Punkte für ihre Leistungen. Honoriert werden diese mit Abzeichen von Tieren, die sich in Punkto Rangordnung an den Gürtelgraduierungen orientieren. Oranger Fuchs, grüne Schlange, schwarzer Panther. Natürlich kann ein Gelbgurt einen schwarzen Panther erreichen, für das stärkste Wappen der Safari muss er sich aber trotzdem anstrengen. Zum Beispiel im Kreativteil. Dieses Jahr mit der Aufgabe ein Vereinsshirt zu gestalten. Die Ergebnisse lassen sich im Gruppenfoto bestaunen, Teile der Ideen werden bald auch tatsächlich für das Shirt des JC Erbach umgesetzt.

Gekämpft wurde auch, wie es sich für eine ordentliche Judoveranstaltung eben gehört. Besonders zu erwähnen sind hier die tollen Kämpfe von Ligia Muresan, Maddy Schneider und Etienne Lintner. Apropos Maddy & Etienne: Unsere Judo Freunde vom TV Eisenbach waren auch mit dabei und beglückten Erbach mit ihrer Anwesenheit. Zusammen wurde getollt, gerangelt, gespielt, gegessen und sogar auf der Matte genächtigt. Es war ein tolles Wochenende, was allen Beteiligten richtig Spaß gemacht hat – sogar den Betreuern 😉

Die Ergebnisse wollen wir an dieser Stelle noch nicht verraten, schließlich erfahren die Mattenkämpfer diese erst nach den Ferien. Das Faktum, dass 2 schwarze Panther und 2 braune Bären erlegt wurden, lässt aber auf sehr gute, sportliche Leistungen schließen!

Judosafari-Frühstück

Hallo liebe Eltern,

damit ihr euch überzeugen könnt, dass eure Schützlinge die Halle nach der Judosafari noch stehen gelassen haben, laden wir euch zur Ruinenbesichtigung inklusive Frühstück am Sonntag den 17. Juni ein. Solange ihr den Anblick eurer müden Kinder ertragt und euch bitte 3 Tage vorher (spätestens 15. Juni) bei mir via Mail angemeldet habt- haben wir auch entsprechend was auf dem Tisch. Die Brötchen dampfen ab 8 Uhr – wir freuen uns auf euch!

Einladung zur Judosafari

Auch dieses Jahr werden wir wieder eine Judosafari veranstalten. Hierbei gibt es viel Spiel – und noch mehr Spaß! Vom 16. bis zum 17. Juni 2018 machen wir Erbach unsicher und messen uns in diversen Disziplinen. Alle Judoka bis einschließlich 14 Jahre dürfen mitmachen und sollten sich die Chance auf ein lustiges Wochenende auf keinen Fall entgehen lassen 😉

Die Ausschreibung mit weiteren Infos findet sich hier. Wir freuen uns auf euch!

Neuer (alter) Vorstand

Wie jedes Jahr gab es auch 2018 eine Mitgliederversammlung im Verein. Und um den Spannungsbogen schon zu Beginn des Textes zu zerstören: Viel geändert hat sich nicht! 😉

Doch fangen wir bei den Ehrungen an: Manfred Klum wurde für 40 jährige Vereinstreue ausgezeichnet; Silke und Nicole Tluck für 25 Jahre. Vielen Dank, dass ihr es so lange mit uns ausgehalten habt!

Einstimmig wurden einige Satzungsänderungen angenommen. Besonders erwähnenswert ist, dass das Engagement der Jugend mehr gewürdigt wird. Nun darf man nämlich ab 16 Jahren mitwählen.

Es folgt das Unvermeidliche: Die Wahlen. Erster Vorsitzender wurde Heiko Mackert und zweite Vorsitzende Susanne Krischer. Den ersten Kassierer übernimmt weiterhin Pia Mackert. Die Schriftführung betreut Nicole Tluck. Tobias Krischer kümmert sich als Webmaster um den Internetauftritt des Vereins. Leon Petzoldt agiert als Jugend- und Pressewart und Jürgen Tluck als Gerätewart. Einzig neues Gesicht im Vorstand ist Kay Schmidt, welcher das Amt des Sportwarts übernommen hat. Willkommen im Team, Kay! Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für ihr Engagement und hoffen auf eine gute Zusammenarbeit im vor uns liegenden Judo-Jahr.

Rei! (Verbeugung im Judo)

Gürtelprüfung am 23.03.2018

Hallo liebe Judoka,

am 23.03.2018 werden wir die Gürtelprüfung für die zukünftigen Träger eines weiß-gelben oder gelben Gürtels  im Training durchführen.
Übt noch fleißig bis dahin und viel Erfolg!

Doch kein Regentanz bei Radtour der Erbacher Judoka

Täglich wird so manches Gigawatt Strom verbraten, um das Wetter computergestützt vorherzusagen. Trotzdem ließen sich für das Radtourwochenende des Judoclub Erbach keine genauen Ergebnisse prophezeien. Mal sollte es gewittern, mal regnen wie damals bei Noah, und hin und wieder wollten die einschlägigen Wetterseiten nicht mal was von steigender Luftfeuchtigkeit wissen. Doch ein Judoka kennt keinen Schmerz und so stiegen 33 von ihnen auf ihre Drahtesel und ritten von Erbach die Wörsbachtal-Runde nach Gnadenthal ein. Eigentlich hätten wir bei strahlendem Sonnenschein die Strecke bewältigen können. Doch der Wunsch der Kinder beim Bezwingen des Berges vor Idstein nach einer Abkühlung bekam Gehör. Kurz vor dem trockenen Zelt im Herzen des Gehöfts, beglückte Petrus uns nämlich dann doch mit einer kurzen Sintflut und so ging es eher „Armzug/Beinschlag“ als Tritt um Tritt die letzten drei Kilometer.

Gut abgeduscht konnten nun die Zelte aufgebaut und der nun wirklich verdiente Kuchen verspeist werden. Draußen prasselte es mittlerweile wieder, doch das störte angesichts gefüllter Teller niemanden. Pünktlich nach unserer Mittagspause machten die Wolken Feierabend – von nun an soll das Wetter kein Thema mehr sein. Das ist auch besser so, denn es gab spannendere Dinge als das Smalltalk Thema No. 1! Die große Wiese am Bach samt Vogelnestschaukel sorgte für so viel kreative Freizeitgestaltung, dass sogar der mitgebrachte Fußball nur kurz bewegt wurde, um in die Ecke getreten zu werden 🙂 Nach ausgiebigem Toben wurde lecker gegrillt und die Nacht am Lagerfeuer eingeleitet. Doch damit war der Tag bzw. die Nacht noch nicht zu Ende – eine Nachtwanderung durch das umliegende Unterholz stand noch auf dem Programm. Am nächsten Morgen kitzelte die Sonne die noch relativ verschlafenen Mattenkämpfer aus den Zelten und läutete das Frühstück ein. Nachdem Gnadenthal noch ein wenig unsicher gemacht wurde, ging es mit einem kleinen Umweg über Brechen wieder zurück ins traute Erbach. Die Rückfahrt gestaltete sich allerdings langsamer als erwartet – anscheinend war das Wochenende doch Kräfte raubender als gedacht. Wenn auch mit etwas Verspätung – alle Teilnehmer kamen glücklich und trockenen Helmes wieder an der Erlenbachhalle an.

2. Platz für Kiefer auf Bezirkseinzelmeisterschaft West

Es sollte kein leichter Kampftag für den Erbacher Judoka werden. Durch den Rückzug einer Mannschaft entschied die Turnierleitung, die Altersklassen der U15 und U18 gegeneinander antreten zu lassen und die Gewichtsklassen gewichtsnah einzuteilen. Während die Altersregelung für den erfahrenen Judoka kein Problem darstellte, wurde er als Plusser eingeteilt und musste gegen alles antreten, was mehr als 69 Kilogramm wog. Und das, obwohl er tapfer auf das Frühstück verzichtete. Er selbst wog nur haarscharf mehr als die magische Marke, durfte sich also nun mit deutlich schwereren Kämpfern messen. 4 Begegnungen galt es zu bestreiten. Bei der Ersten nutzte Vitus eine Finte, schob seinen Gegner Richtung Mattenrand, dieser hielt dagegen und wurde durch eine Eckenkippe mit anschließendem Haltegriff für unseren Braungurt entschieden. Kampf 2 war auch keine große Sache, schon nach 15 Sekunden entschied Vitus den Kampf vorzeitig für sich.

An dieser Stelle sei angemerkt, dass der Erbacher keinen Kampf volle 4 Minuten kämpfte, auch wenn er das bei Gegner Nummer drei wohl lieber getan hätte. Für eine Sekunde nicht voll konzentriert, wurde er vom Gegner mit einem Uchi-mata auf die Matte befördert. Im letzten Kampf musste Vitus gegen ein Mädchen antreten, eine Situation die unter normalen Umständen wohl undenkbar gewesen wäre. Doch im Kampf gibt es keine Gentlemen und so landete auch sie nach halber Kampfzeit in dem Kesa-gatame unter Vitus. Der Kesa-gatame wird ins Deutsche als Schärpen-Haltegriff übersetzt und ist eine Haltetechnik, aus der man sich, gesetzt dem Fall das Vitus auf einem liegt, auch nur sehr schwer befreien kann. Seiner Gegnerin sollte dies nicht gelingen und somit durfte Vitus auf einen verdienten Platz 2 klettern.

Erbacher und Eisenbacher Judoka messen sich im Vereinsrandori

Zu Beginn erst mal ein wenig Theorie. Keine Sorge, das neu erworbene Wissen wird nicht abgefragt. Das System des Judo besteht aus drei Säulen. Die Erste bildet die Kata, einer Demonstration genau festgelegter Technikausführungen. Die zweite bildet das Randori, dem freien Üben von Techniken, angewandt in kampfähnlichen Situationen. Situationen die nicht mehr nur kampfähnlich sind, bilden No. 3 – das nennt sich dann Shiai. Nun aber genug dem Klugscheißen.

Um die beiden letztgenannten Säulen zu vereinen, trafen sich die Judoka des TV Eisenbach und des Judoclub Erbach und maßen sich in freundschaftlicher Atmosphäre. Da die beiden Vereine ein gutes Verhältnis miteinander pflegen, kannten sich die Kämpfer, was die Lautstärke um die Matte teilweise in luftige Höhen schießen lies. Doch nicht nur der angeregte Austausch sorgte für ordentlich Lautstärke. Auch das Anfeuern der zahlreichen Kämpfe sorgte für Stimmung mit entsprechenden Schallwellen. Eingeteilt in kleinen Kampfpools kam jeder auf seine Kosten um einige Kämpfe austragen zu können. Dabei wurde die Matte von unterschiedlichster Spezies bevölkert. Von 6- 16, von erfahrenem Kämpfer bis zum Judoneuling war alles dabei. Doch wer auch immer gerade auf der Matte stand- das Publikum konnte mit spannenden Kämpfen gut unterhalten werden und es wurden einige sensationelle Würfe und Bodentechniken präsentiert. Nach 2,5 Stunden war es dann auch schon wieder vorbei und die Siegerehrung sorgte für breites Lächeln und tosenden Beifall. Unsere Mattenkrieger sind an diesem Abend zwar alle recht verschwitzt, aber durchaus glücklich nach Hause gegangen!

Die Kämpfe entschieden sich wie folgt: Bis 26 Kilogramm: 1. Robert Zsizsnyovski, 2. Ligia Muresan, 3. Daniel Muresan; bis 34 Kilogramm: 1. Illias Uhrig, 2. Simon Schäfer, 3. Mikel Bohrer, 4. Amelie Thieme; bis 38 Kilogramm: 1. Eric Müller, 2. Maria Zsizsnyovski, 3. Alex Pivniceru; bis 45 Kilogramm: 1. Etienne Lintner, 2. Paul Mackert, 3. Selina Tluck; bis 54 Kilogramm: 1. Menelik Kist, 2. Diana Balzer, 3. Lars Wietschorke; bis 57 Kilogramm: 1. Andrei Pivniceru, 2. Mia Becker, 3. Zita Gadesseh; bis 66 Kilogramm: 1. Henrik Hille, 2. Samantha Schneider, 3. Sarah Schmidt

Randori & Bezirkseinzelmeisterschaften

Am Freitag den 25ten möchten wir mit den Eisenbachern in der Erlenbachhalle ein kleines Randori veranstalten.

Keine Sorge – das wird kein klassischer Kampf gegen Profis, die jedes Wochenende auf einem anderen Turnier unterwegs sind. Die Judoka kämpfen genauso selten wie wir – ihr braucht euch also keine Sorgen zu machen.

Los geht es um 17.30 Uhr. Ihr braucht euch nicht extra anzumelden. Kommt einfach vorbei. Wir sind vermutlich gegen 20 Uhr fertig. Bringt bitte genug Wasser mit, es könnte sein, dass ihr ein wenig schwitzen werdet. Auch Judoka, die noch nie gekämpft haben, sind herzlich eingeladen.


Wer es mal wieder wissen möchte und auf ein „richtiges“ Turnier fahren möchte, der darf gerne auch hier teilnehmen:

Am 26ten und 27ten stehen die Bezirkseinzelmeisterschaften West der U11/13 bzw. die der U15/18 statt. Wir würden uns an der Erlenbachhalle treffen und zusammen mit den Eisenbachern das Turnier unsicher machen. Wenn ihr Lust habt, gebt mir bitte bis zum 18. August Bescheid.

Radtour nach Gnadenthal

Hallo,

hier die Einladung für die Radtour vom 2ten und 3ten September. Ich denke wir werden dort sehr viel Spaß haben, freue mich also über jeden Teilnehmer!

Wäre super wenn ihr mir (Leon) bis zum 14.08 Rückmeldung geben könntet, ob ihr mitmachen wollt.
Noch mal zur Erinnerung: In den nächsten 2 Wochen, bis inklusive 14.07, findet noch Training in den Ferien statt 😉

Kyu-Prüflinge können wieder normal schlafen

In der Nacht von Freitag auf Sonntag kam so mancher Judoka vom JC `73 Erbach nicht wirklich auf seine normale Dosis Schlaf. Grund für die geringere Melatoninausschüttung war die anstehende Gürtelprüfung, bei der die Prüfer Christian Bogner und Jürgen Tluck das gesamte Können der Mattenkämpfer auf die Probe stellten. Doch schnell zeigte sich, eigentlich hätten die 14 Prüflinge ganz entspannt bleiben können- schließlich wurde souverän ein Wurf nach dem anderen demonstriert und die Haltegriffe sorgten beim Partner für entsprechende Bodenhaftung. Auch die komplizierteren Übergänge und Verkettungen saßen. Somit dürfen sich folgende Judoka nun einen Weiß- Gelb Gurt um die Hüfte knoten: Ilias Uhrig, Ligia Muresan, Maximilian Brenneis, Theo Rühl und Erik Müller. Gelb- Orange gestreift dürfen wir nun Menelik Kist, Simon Schäfer, Paul Mackert, und Selina Tluck bewundern. Die letzte Prüfung vor dem Meister Grad legten Carolin Krischer und Vitus Kiefer ab. Diese wandern nun in Braun über Deutschlands Tatami.

Viel Spaß bei jährlicher Judosafari

Wie gewohnt ging es auch dieses Jahr auf der Judosafari der Erbacher Judoka heiß her. Und damit meinen wir natürlich weniger das Wetter. Unter einer Judosafari versteht man ein Breitensportevent, in welchem sich die Sportler in verschiedenen Disziplinen messen. Da wird gerannt, gehüpft, geworfen und natürlich gibt es auch den ein oder anderen Judokampf auszufechten. Für Erfolge gibt es Punkte und je nach Punktzahl gibt es nach dem Wochenende ein Abzeichen, welches sich an den Farben der Gürtel orientiert. Gelbes Känguru- Gelbgurt … Schwarzer Panther- Schwarzer Gürtel. Die gefährlichen Tiere einer klassischen Savannentour kommen also maximal in der Phantasie der Kinder und Jugendlichen vor. Den Spaß musste sich aber niemand einbilden, schließlich gab es gutes Essen (ganz wichtig) und es wurde viel getobt und gespielt.

Filmproduktion in vollem Gange

Ja es wurden sogar Filme gedreht. In Gruppen galt es mit kleinen Imagefilmen zu zeigen, warum man Judo unbedingt mal ausprobieren sollte. Wussten Sie, dass man Judo (im Gegensatz zu Basketball) problemlos mit jeder Körpergröße ausüben kann? Nicht zu verachten ist anscheinend auch der Fakt, dass man eine bessere Sportnote durch häufiges Partizipieren am Training bekommen kann. Der Leistungsgedanke rückte an den beiden Tagen ansonsten vollkommen in den Hintergrund. Das war wohl auch ein Grund, warum es erst relativ spät in die Schlafsäcke ging, schließlich war man mit jauchzenden Judoka und nicht mit den „blöden“ Eltern umgeben. Übernachtet wurde natürlich auf der Judomatte. Der musikalische Morgengruß eines um die verschlafenden Athleten herumtanzenden Judotrainers wurde allerdings nicht als Weckruf deluxe verstanden. Schade!

Ergebnisse Vereinskegeln 2017

Von links nach rechts, Jacqueline Tluck, Jürgen Tluck & Nicole Tluck

Von links nach rechts, Selina Tluck, Diana Balzer & Mia Becker

Auch in diesem Jahr stand das Traditionskegeln auf dem Terminkalender der Erbacher Judoka. Geworfen wurde um einen Jugend- und um einen Erwachsenenpokal. Diese Trophäen sollten an diejenigen gehen, die nach 25 Würfen „das meiste Holz gefällt haben“. Judoka sind es eher gewohnt ihren Gegner zu Fall zu bringen und im Ballsport nicht unbedingt zu Hause. Die Umgewöhnung lief nach 3 Probewürfen allerdings schnell von statten und so wurde Wurf um Wurf ordentlich abgeräumt. Letzten Endes gelang es Mia Becker den dritten Platz mit 76 Punkten zu erlangen. Selina Tluck überholte mit 80 Punkten. Diana Balzer, letztes Jahr noch auf Platz 3, zog souverän mit 131 Punkten an ihren Gegnern vorbei – auf den 1. Platz. Für Überraschungen sorgte das Erwachsenenkegeln, wo der Familienclan der Tlucks das Siegertreppchen kurzerhand annektierte. Nach 25 Durchgängen kletterte der Titelverteidiger Jürgen Tluck mit 135 Punkten auf den ersten Platz. Jacqueline Tluck kegelte sich auf Platz No. 2 und Nicole Tluck auf den 3ten. Mal sehen, ob wir diesen Familienbesitz nächstes Jahr verhindern können – bis dahin gratulieren wir aber ganz sportlich den Gewinnern 😉

Judosafari 2017

Hey,

auch dieses Jahr werden wir wieder eine Judosafari veranstalten. Hierbei gibt es viel Spiel- und noch mehr Spaß! Vom 6. bis zum 7. Mai 2017 machen wir Erbach unsicher und messen uns in diversen Disziplinen. Alle Judoka bis einschließlich 14 Jahre dürfen mitmachen und sollten sich die Chance auf ein lustiges Wochenende auf keine Fall entgehen lassen 😉

Die Ausschreibung mit weiteren Infos findet  Ihr hier. Wir freuen uns auf euch!

Vereinskegeln am 22. April

Am Samstag den 22. April werfen wir zur Abwechslung keine Menschen auf die Matte, sondern Kegel auf die Bahn. Los geht es um 18 Uhr in der Erbacher Stubb. Es gilt den Vereinsmeister zu ermitteln, welcher mit dem Jugend- bzw Erwachsenenpokal geehrt wird. Jugendliche ab 11 Jahren und Erwachsene ab 16 Jahren können hier teilnehmen- sofern sie an die Turnschuhe denken 😉

Für die Bahn muss keine Gebühr gezahlt werden, eventuell verzehrte Getränke und Speisen müssen selbst getragen werden.

Bitte merkt euch schon mal folgende Termine für dieses Jahr vor:

06. Mai: Gürtelprüfung
06-07. Mai: Judosafari
02-03. September: Radtour mit Zelten
02. Dezember: Gürtelprüfung

Judoka proben den Ernstfall

Vergangenen Samstag (14.01) besuchte Richard Moreno vom Deutschen Roten Kreuz Bad Camberg den Erbacher Judoverein und hatte jede Menge Wissen über Erste Hilfe im Gepäck. Die Mission war es, den Judoka in ca. 3 Stunden möglichst viel über diese wichtige Kunst zu vermitteln. Denn Kenntnisse der Ersten Hilfe können nicht nur bei Unfällen im Training helfen, sondern auch im Alltag. Allerdings werden die meisten Deutschen erst mit ihrem Führerschein unterrichtet und vergessen mangels Wiederholung schnell die wesentlichen Punkte.

Als Erstes wurden die Basics geklärt: Wie verhalte ich mich bei Notlagen, wie und wann setze ich einen Notruf ab? Dann ging es zum praktischen Teil über. Die stabile Seitenlage wurde geprobt, nachdem die Vitalwerte des Partners überprüft wurden. Da der Partner zum Glück auch ohne Versorgung sehr stabil war, hätte er sich bei der Herz Lungen Massage wohl gewehrt. Doch da konnte eine Übungspuppe aushelfen. An dieser durfte auch der AED Trainer, umgangssprachlich wohl besser als Defibrillator bekannt, ausgetestet werden.  Natürlich wurde auch die Erstversorgung mit Verbänden geübt. Seltsamerweise kam es dabei zu einer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Verletzungen im Kopfbereich. Es macht wohl, entgegen der herkömmlichen Denke, großen Spaß ein verlorenes Auge zu verbinden 😉

Danach wurde es sportspezifischer. Wie ist bei Muskel- oder Gelenksverletzungen vorzugehen? Was besagt die PECH-Regel und warum ist sie fast immer anwendbar? Wie verhalte ich mich, wenn etwas im Training passiert? Wie kann ich dem Trainer bei einer Erste-Hilfe-Maßnahme zur Hand gehen?

Die Judoka aus Erbach und die befreundeten Mattensportler aus Eisenbach haben in diesem Intensivtraining wirklich sehr viel Wissen in kurzer Zeit praktisch gelernt und sind jetzt besser auf den Ernstfall vorbereitet, als so mancher Erwachsener. Nichts ist schlimmer, als gar nichts zu unternehmen und den untätigen Gaffer zu mimen – da waren sich die Teilnehmer einig und wollen es im Notfall den Erwachsenen zeigen!

Erste-Hilfe-Kurs mit dem DRK

Erste Hilfe ist wichtig. Leider können die Wenigsten von sich behaupten, diese Kunst wirklich zu beherrschen. Schon die Jüngsten sollten immerhin etwas Ahnung von der Materie haben, schließlich kann immer etwas passieren. Leider kommen Kinder und Jugendliche oft erst mit dem Führerschein zu einem solchen Kurs. Deshalb wollen wir mit dem DRK Bad Camberg einen lockeren und kostenlosen Erste-Hilfe-Kurs für unsere Judoka anbieten. Geplant ist das Ganze für den 14ten Januar gegen 12 Uhr. Um besser planen zu können, müssten wir allerdings wissen, mit wie vielen Leuten wir rechnen können. Schreibt mir (Leon) doch einfach via Mail, ob ihr Lust habt.

Nikolaus-Turnier in Elz

Von links nach rechts: Selina, Vitus, Lars

Um zu verhindern, dass der Nikolaus dieses Jahr nicht die Rute auspackt, versuchten einige Erbacher Judoka mit schönen Kämpfen zu beeindrucken. Dafür eignete sich das Nikolausturnier in Elz natürlich hervorragend. Und wenn der alte Mann wirklich überall seine Augen hat, so wird er es sich sicherlich überlegen, ob er gegen die Mattensportler die Hand erhebt. Angetreten sind Selina Tluck, Lars Wietschorke und Vitus Kiefer. Letzterer eröffnete das Turnierwochenende mit Kämpfen, in welchen er sich schön aus den Würfen der Gegner wandte und für sich umfunktionierte. Für Lars war es der erste Kampf seiner Judo Karriere – im Freundschaftskampf gegen einen schwereren Gegner merkte man davon allerdings wenig. Auch von Selina kann man nicht gerade sagen, dass sie es ihren Gegnern einfach gemacht hätte. Trotzdem muss erwähnt sein, dass der Kesa-gatame (Haltegriff) manchmal doch recht effektiv sein kann… Selina Tluck und Vitus Kiefer kämpften sich auf Platz 3. Lars Wietschorke kletterte auf den 1. Platz. Wie der Nikolaus nun tatsächlich reagiert hat, stand bis Redaktionsschluss leider noch nicht fest.

Tierischer Wettbewerb bei der Judosafari 2016

Auf der Judosafari steppte dieses Jahr der Bär. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn die diesjährige Safari stand unter dem Motto „Tierisches Vergnügen“. Um dem Sprücheklopfen hier einmal Einhalt zu bieten: Bei der Judosafari messen sich Judokas bis 14 Jahren in verschiedenen sportlichen und nichtsportlichen Aktivitäten und bekommen je nach Leistung einen Aufnäher, der sich an den Gürtelfarben im Judo orientiert. So darf man sich dann ein gelbes Känguru auf den Judoanzug nähen (Gelbgurt) oder einen rotorangenen Fuchs (Orangegurt). Ist man richtig gut, so orientiert sich das Wappen mit dem schwarzen Panther an einem stark farbabsorbierendem Gürtel. Bei einer Safari steht aber nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund, sondern der Spaß. Und den hatte jeder Judoka. Schließlich wurde auf der Matte übernachtet, das Feuerwerk von Zuschauern einer schlechteren Sportart mit deutlich mehr Anhängern bestaunt, gekämpft, gespielt und gut gegessen. Außerdem wurde gebastelt. Hier galt es in einer Genküche, auf die selbst Jurassic Park stolz gewesen wäre, die Safari Tiere (Känguru, Fuchs, Panther….) mit einem anderen beliebigen Tier zu kombinieren und damit neue Fähigkeiten zu züchten. So bekam zum Beispiel der schnelle und wendige Panther die Intelligenz und Anzahl an Armen eines Kraken verpasst. Aber nicht nur im Basteln gab es lustige und kreative Ergebnisse – auch in den anderen Disziplinen konnten die Sportler überzeugen und dürfen sich nach den Ferien auf hochrangige Kreaturen auf ihren Judoanzügen freuen. Aber da wollen wir jetzt noch nichts verraten 😉

Erfolgreiche Prüfung am 18. Juni

Gürtelprüfung (40)Gelb, gelb, gelb sind alle meine Gürtel

Wer sich jetzt über die merkwürdig anmutende Anlehnung an ein bekanntes Kinderlied wundert, der sollte wissen, dass die genannte Farbe für die Erbacher Judokas bei ihrer Prüfung eine große Rolle gespielt hat. Denn alle Judokas durften danach einen Gürtel mit Gelbstich ihr Eigen nennen. Lars Wietschorke, Mia Becker, Nils Wietschorke und Torben Litzinger haben nun einen gelben Streifen auf ihrem weißen Gürtel und dürfen damit den 8. Kyu (Weiß-Gelb) tragen. Komplett in Gelb präsentieren sich nun Klara Gehring, Menelik Kist, Paul Mackert, Selina Tluck und Simon Schäfer. Radu Mordasan entfernt sich immer mehr von dem Titelsong, da er zielstrebig auf den orangenen Gürtel hinarbeitet und nun einen orangenen Streifen auf gelbem Grund um die Hüfte knotet – Glückwunsch zum 6ten Kyu.

Damit darf sich der Judoclub Erbach über eine neue Starbesetzung der ersten 3 Gürtelstufen des Judos freuen. Glückwunsch an die jungen Absolventen, die ihr Können sicher unter Beweis gestellt haben. Ihr habt das wirklich klasse gemacht!

 

Von links nach rechts: Torben Litzinger, Mia Becker, Selina Tluck, Paul Mackert, Nils Wietschorke, Lars Wietschorke, Klara Gehring, Simon Schäfer. 2te Reihe: Menelik Kist, Radu Mordasan. Hinten die Prüfer und Trainer: Jürgen Tluck, Christian Bogner, Tobias Krischer, Carolin Krischer, Leon Petzoldt

Kyuprüfung am 18. Juni

Hallo liebe Judokas,

am 18.6 findet die erste Judoprüfung dieses Jahres statt. Ihr habt nun die Möglichkeit euch dort zu beweisen und den nächsten Gürtel zu erreichen.

Ihr habt euren Gürtel aber noch nicht sicher in der Tasche: Wir haben nämlich noch ein bischen Arbeit vor uns! Deshalb ist es wichtig, dass ihr euch gut vorbereitet und die nächsten 3 Trainings sowohl kommt, als auch gut mitarbeitet 😉

Ich glaube aber an euch!- Zur Not gibt es im Dezember noch eine Prüfung…

Viele Grüße,

Leon