Herbstcamp statt Unterwasser-Radtour

Fahrräder machen unter Wasser keinen Spaß…

…dachten sich die Judoka des Judoclubs Erbach kurzfristig bei Blick auf Petrus Pläne. Die geplante Fahrradtour mit Zelten in Gnadenthal fiel buchstäblich ins Wasser. Stattdessen bot die altbekannte Judohalle Schutz vor Regen und Gewitter. Der Drahtesel wurde durch den Judoanzug getauscht, aber es sollte kein klassisches Trainingscamp werden. Neben einer gaaaanz ausführlichen Sportspieleeinheit bestand die Hauptaufgabe darin, eine Freestyle- Kata zu entwickeln und anschließend vor den Eltern zu performen.

Als Kata kennen die erfahrenen Judoka eine komplexe Darbietungsform von Judotechniken, welche auf Genauigkeit, Timing und Synchronität beruhen. Diese muss sehr sehr lange geübt werden um den geforderten Grad an Perfektion zu erfüllen. Dafür hätte der Samstag alleine sicher nicht ausgereicht, aber man muss ja nicht alles so genau nehmen! In der Freestyle- Kata kann sich nach Lust und Laune ausgetobt werden, so tauchen Judotechniken, turnerische Elemente wie z. B. Purzelbäume oder auch Tanzelemente auf. Damit das Tanzen auch richtig klappt darf die richtige Musik auch nicht fehlen. Die Kinder übertrafen sich selbst und entwickelten eigenständig eine Choreographie, die Trainern und Eltern beeindruckte. Hier sieht man wieder wie vielseitig der Judosport sein kann!

Abgerundet wurde der Tag neben gutem Essen mit einer Runde Judoquiz, welches die Kinder bei der diesjährigen Judosafari entwickelten. Dieses wurde von einem Trainer professionell designt, gedruckt und nach der erfolgreichen Durchlöcherung der Kinder an diese ausgeteilt. Nun kann zu Hause erfolgreich weiter gequizt werden. Am späten Abend gings für die Kinder nach Hause in das bequeme Bett. Dieses wird dann nächstes Jahr wieder durch den mittelmäßig luxuriösen Schlafsack ausgetauscht.