Ganz geselliges Geradel nach Gnadenthal

Knapp 40 Judoka führten ihre Drahtesel zur Erlenbachhalle aus, um mit dem Judoverein nach Gnadenthal zu reiten. Das Wetter war gut, die Stimmung noch besser und so wurde in langer Kolonne der Radweg 8 Richtung Würges unsicher gemacht. Nach dem steilen Berg in Idstein wurden die verbrannten Kalorien durch die Essenslieferung einer netten Mutter aufgefüllt – mit neuer Kraft ging es über Stock und Stein in den Nehemia Hof hinein. Die nächste Fütterung musste sich erst wieder verdient werden, also hieß es erst einmal Zelte aufbauen. Dem außenstehenden Betrachter sind hier sicherlich die Größenunterschiede aufgefallen. Vom kleinen 1-Mann Wurfzelt bis hin zur aufpumpbaren Mehrfamilienvilla wurde alles geboten! Nach Obst, Gemüse und dem einen oder anderen Kuchenstück durfte auf dem weitläufigem Gelände getobt, gespielt, geredet und – ganz besonders – geschaukelt werden.

Das im Fachjargon als Nestschaukel deklarierte Gewebe wurde beinahe seekrank geschwungen 😊. Entspannter verbrachten die Teilnehmer den Abend: Bei Lagerfeuer und Würstchen saßen auch einige Eltern mit am lodernden Licht. Nach kurzer und vor allem kühler Nacht im warmen Schlafsack lockte der Brötchengeruch alle an den Frühstückstisch. Ganz langsam sollte das Wochenendevent auch schon wieder vorbei sein- also galt es Luft aus Luftmatratze und Zelt lassen, Schlafsack wieder in die viel zu enge Hülle zwängen und Po auf das Rad bugsieren. Etwas ausgelaugter als auf dem Hinweg ging es über Brechen zurück. An der Erlenbachhalle angekommen, lautete das Fazit: Der Spaß war den Schweiß wert!