Erbacher und Eisenbacher Judoka messen sich im Vereinsrandori

Zu Beginn erst mal ein wenig Theorie. Keine Sorge, das neu erworbene Wissen wird nicht abgefragt. Das System des Judo besteht aus drei Säulen. Die Erste bildet die Kata, einer Demonstration genau festgelegter Technikausführungen. Die zweite bildet das Randori, dem freien Üben von Techniken, angewandt in kampfähnlichen Situationen. Situationen die nicht mehr nur kampfähnlich sind, bilden No. 3 – das nennt sich dann Shiai. Nun aber genug dem Klugscheißen.

Um die beiden letztgenannten Säulen zu vereinen, trafen sich die Judoka des TV Eisenbach und des Judoclub Erbach und maßen sich in freundschaftlicher Atmosphäre. Da die beiden Vereine ein gutes Verhältnis miteinander pflegen, kannten sich die Kämpfer, was die Lautstärke um die Matte teilweise in luftige Höhen schießen lies. Doch nicht nur der angeregte Austausch sorgte für ordentlich Lautstärke. Auch das Anfeuern der zahlreichen Kämpfe sorgte für Stimmung mit entsprechenden Schallwellen. Eingeteilt in kleinen Kampfpools kam jeder auf seine Kosten um einige Kämpfe austragen zu können. Dabei wurde die Matte von unterschiedlichster Spezies bevölkert. Von 6- 16, von erfahrenem Kämpfer bis zum Judoneuling war alles dabei. Doch wer auch immer gerade auf der Matte stand- das Publikum konnte mit spannenden Kämpfen gut unterhalten werden und es wurden einige sensationelle Würfe und Bodentechniken präsentiert. Nach 2,5 Stunden war es dann auch schon wieder vorbei und die Siegerehrung sorgte für breites Lächeln und tosenden Beifall. Unsere Mattenkrieger sind an diesem Abend zwar alle recht verschwitzt, aber durchaus glücklich nach Hause gegangen!

Die Kämpfe entschieden sich wie folgt: Bis 26 Kilogramm: 1. Robert Zsizsnyovski, 2. Ligia Muresan, 3. Daniel Muresan; bis 34 Kilogramm: 1. Illias Uhrig, 2. Simon Schäfer, 3. Mikel Bohrer, 4. Amelie Thieme; bis 38 Kilogramm: 1. Eric Müller, 2. Maria Zsizsnyovski, 3. Alex Pivniceru; bis 45 Kilogramm: 1. Etienne Lintner, 2. Paul Mackert, 3. Selina Tluck; bis 54 Kilogramm: 1. Menelik Kist, 2. Diana Balzer, 3. Lars Wietschorke; bis 57 Kilogramm: 1. Andrei Pivniceru, 2. Mia Becker, 3. Zita Gadesseh; bis 66 Kilogramm: 1. Henrik Hille, 2. Samantha Schneider, 3. Sarah Schmidt